App statt Kleingeld: Parken und Parkplatzsuche werden in Dresden einfacher

Keine Münzen, kein Parkschein, kein Problem: Mit der App travipay kommt die Zukunft des Parkens nach Dresden. In sieben Parkhäusern können Autofahrer jetzt mit Sticker und Karte bargeldlos parken.

Wer kennt es nicht: Die Zeit drängt, die Parkplatzsuche dauert eine gefühlte Ewigkeit und am Ende fehlt auch noch das nötige Kleingeld. Damit dieses Problem in Dresden bald der Vergangenheit angehört, bringt Volkswagen ihre Tochter travipay in die Stadt. Die Parking-App von sunhill technologies, einer Tochterfirma von Volkswagen Financial Services, ermöglicht es Autofahrern, ihre Gebühren in sieben Dresdner Parkhäusern ganz bequem digital zu bezahlen. Wer den Standort des Autos speichert, kann sich dann zurücknavigieren lassen.

Kunden von travipay Premium erhalten sowohl die travipay Card als auch den travipay Sticker. Der an der Windschutzscheibe befestigte Sticker enthält einenLong-Range-Tag – damit öffnen sich die Schranken in bestimmten Parkhäusern bei Ein- und Ausfahrt automatisch. Alternativ hält der Nutzer einfach die Karte an das Lesegerät der Schranke. Denn die technischen Voraussetzungen können je nach Parkhaus variieren.

Der Sticker lässt sich in Dresden für folgende Parkhäuser von APCOA nutzen:

  • Taschenbergpalais (Kleine Brüdergasse 3)
  • Haus am Zwinger (Kleine Brüdergasse 3)
  • Schillergalerie (Hüblerstraße 8)
  • Straßburger Platz (Straßburger Platz)


In diesen Parkhäusern von OPG kommt die Karte zum Einsatz:

  • Centrum Galerie (Reitbahnstraße)
  • Bautzner Straße (Bautzner Straße 29)
  • Löbtau Passage (Kesselsdorfer Straße 1)
Clever parken mit travipay
Keine Umwege zum Automaten oder Suche nach passendem Kleingeld

Die App lässt sich über die travipay-Webseite, den App-Store oder Google Play Store herunterladen. Premium-Kunden zahlen 2,49 Euro monatlich. Die Abrechnung läuft minutengenau und je nach Wunsch über Bankeinzug oder Kreditkarte – passendes Kleingeld mit sich herumzuschleppen ist also nicht mehr nötig. Die Höhe der Gebühren richtet sich dabei nach den Tarifen des Parkraumbewirtschafters.

Die Park-App ist in ganz Deutschland im Einsatz. Wer travipay zum Parken in Parkhäusern in Dresden herunterlädt, kann sie auch bundesweit nutzen – und zwar an 200 Standorten, auch an Flughäfen.  

Mit travipay bringt Volkswagen neue Digitalisierungsbausteine nach Dresden. Hintergrund: Im November 2016 hatten Volkswagen Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden vereinbart, Dresden zur Modellstadt für nachhaltige und integrierte urbane Mobilität zu entwickeln. Ziel ist es, eine deutschlandweite Vorreiterrolle bei den Themen Ausbau der Landeinfrastruktur, Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf e-Fahrzeuge, Förderung von Startups in der Gläsernen Manufaktur sowie Digitalisierung der Stadt zu übernehmen. Kurz: Die Mobilität in Dresden soll sauberer, leiser, komfortabler und sicherer werden.

Damit entwickelt sich die Gläserne Manufaktur zum Center of Future Mobility. Im Startup-Inkubator haben mit wichtiger Unterstützung der Stadt bereits elf Startups zu Mobilitätsdienstleistungen der Zukunft geforscht und ihre Ideen umgesetzt. Um den Verkehr in der Landeshauptstadt effizienter und nachhaltiger zu gestalten, wurde die Verkehrs-App UMA entwickelt. Der Mobilitätsassistent hilft, Staus zu vermeiden und so die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Mit travipay geht es nun einen Schritt weiter.

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