E-Mobilität ist die Zukunft

Volkswagen treibt die E-Mobilität so konsequent voran wie kein anderer Autohersteller – mit dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB), dem Vorreitermodell ID.3 und vielem mehr. Wir bieten die wichtigsten Fakten im Überblick, dazu drei Infografiken.

Einstecken, aufladen, losfahren: Volkswagen setzt voll auf Elektro-Autos

Klimafreundlich, leise – und endlich auch bezahlbar. In der E-Mobilität liegt die Zukunft des Automobils. Der Volkswagen Konzern setzt so konsequent wie kein anderer Autohersteller auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Mit der Weltpremiere des ID.3 hat die Kernmarke 2019 den Start in das neue Zeitalter der Mobilität eingeläutet. Volkswagen macht Elektromobilität massentauglich.

Warum brauchen wir E-Mobilität?

2018 war nach Daten des "Goddard Institute for Space Studies" der NASA das viertwärmste Jahr der globalen Wetteraufzeichnungen. Demnach könnte die Temperatur laut Experten bis 2100 sogar noch um 1,8 bis 4 Grad steigen – insbesondere bei steigender Nutzung fossiler Brennstoffe. Es ist deshalb höchste Zeit, den von Menschen verursachten CO2-Ausstoß zu reduzieren. Mit einem Anteil von 14 Prozent aller weltweiten Treibhausgas-Emissionen ist hier auch der Transport-Sektor gefragt – und mit ihm die Automobilbranche. Der Volkswagen Konzern hat sich den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens verschrieben, das eine klimaneutrale Gesellschaft bis zum Jahr 2050 vorsieht. Der beste und effizienteste Weg zu einer sauberen, CO2-neutralen Mobilität liegt aus heutiger Sicht in der Elektromobilität.

Aufladen statt Auftanken: Dank Schnellladesäulen und steigender Reichweite gehört E-Autos die Zukunft

Was sind die Ziele und Maßnahmen der E-Offensive des Volkswagen Konzerns?

Das E-Auto für alle – das ist der Kern der E-Offensive des Volkswagen Konzerns. Bis 2025 will Volkswagen – je nach Marktentwicklung – bis zu 3 Millionen reine Elektro-Autos pro Jahr bauen und verkaufen. Mehr als 70 neue, elektrifizierte Konzernmodelle sollen auf den Markt kommen, darunter 50 reine Elektrofahrzeuge. Für die E-Offensive investiert der Volkswagen Konzern kräftig in die Mobilität der Zukunft: Bis Ende 2022 sollen mehr als 30 Milliarden Euro fließen. Die Gemeinschaftsunternehmen in China nehmen dafür über die kommenden Jahre noch einmal 15 Milliarden Euro in die Hand. Die Marke Volkswagen will attraktive Modelle zu bezahlbaren Preisen auf die Straße bringen und dem E-Auto weltweit zum Durchbruch verhelfen. Grundlage der E-Strategie ist der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB), eine eigens für das E-Auto geschaffene Technologie-Plattform.

Über die Maßnahmen für Deutschland

Über die Konzernpläne zur E-Mobilität

Der Konzern investiert 44 Milliarden Euro

Was kann der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB)?

Mit dem Modularen E-Antriebs-Baukasten, kurz MEB, steht den Marken des Konzerns erstmals eine gemeinsame Plattform für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Der MEB ermöglicht damit die Herstellung von E-Autos im Volumensegment. Sein Pendant im Premium-Segment ist die Premium Plattform Electric, kurz PPE, der von den Marken Audi und Porsche entwickelt wurde. Der MEB schöpft die technischen Möglichkeiten der E-Mobilität voll aus und garantiert hohe Reichweiten, dynamisches Fahrverhalten sowie ein ganz neues Niveau der digitalen Vernetzung. Design und Innenraum können mit dem MEB flexibel gestaltet werden, vom Kompaktauto über SUVs bis zum Bus ist alles möglich. Zugleich schafft der MEB die Grundlage, um das E-Auto für möglichst viele Menschen erreichbar zu machen. Bis 2028 sollen weltweit bis zu 15 Millionen E-Autos auf MEB-Basis hergestellt werden und erhebliche Skaleneffekte garantieren. Erstes Modell auf MEB-Basis ist der kompakte Volkswagen ID.31. Auf der IAA feiert er Weltpremiere.

Mehr über den MEB

Sechs Vorteile des MEB

Was verbirgt sich hinter der ID. Familie?

Die Elektro-Offensive des Volkswagen Konzerns stellt die Weichen für eine nachhaltige Mobilität. Eine Vorreiterrolle übernimmt der neue Volkswagen ID.31. Als erstes Elektroauto des Konzerns wird er über die gesamte Lebensdauer bilanziell CO2-neutral sein, wenn der Kunde konsequent Grünstrom lädt. Volkswagen arbeitet zudem an einem umfassenden Dekarbonisierungs-Programm mit Maßnahmen für weitere Modelle. Bis 2025 wird die Marke mehr als 20 reine E-Modelle auf den Markt bringen. Volkswagen will das Elektroauto für möglichst viele Menschen attraktiv und bezahlbar machen. Ab Ende 2019 läuft in Zwickau der kompakte ID.31 vom Band. Wenig später folgen das SUV ID. CROZZ2, der Bulli-Nachfolger ID. BUZZ2 und die Limousine ID. VIZZION2. Bis 2023 investiert allein die Marke Volkswagen rund neun Milliarden Euro in die Elektromobilität.

Über die ID. Familie

Welche E-Strategie verfolgen die anderen Marken des Konzerns?

Der MEB bildet nicht nur die technische Grundlage für alle Modelle der ID. Familie von Volkswagen, sondern zusammen mit der PPE auch für viele E-Autos weiterer Konzernmarken. Bis zum Jahr 2025 will Audi zwölf Automobile mit reinem Elektro-Antrieb in allen wichtigen globalen Märkten anbieten und rund ein Drittel seines Absatzes mit elektrifizierten Modellen erzielen. Mit der Premiere des e-tron3 läutete Audi seine Elektrifizierungs-Offensive bereits ein. Auch für Porsche hat das Zeitalter der Elektromobilität begonnen. Kürzlich präsentierte der Stuttgarter Sportwagenhersteller mit dem Taycan sein erstes vollelektrisches E-Auto. Auch die spanische Konzerntochter SEAT setzt voll auf E-Mobilität und wird bis Anfang 2021 sechs Elektro- und Plug-in-Hybridmodelle vorstellen. Ähnlich leitet ŠKODA die Ära der Elektromobilität ein: Der tschechische Automobilhersteller plant bis zehn Elektromodelle, darunter sechs rein elektrisch angetriebene BEVs (Battery Electric Vehicles).

Was machen die anderen Marken des Konzerns?

Wo werden die Elektro-Autos gebaut?

Volkswagen baut seine Elektroautos auf drei Kontinenten – Europa, Asien, Nordamerika. So beginnt in Deutschland im Werk Zwickau bereits Ende 2019 die Produktion des kompakten ID.31. Auch die Standorte Emden und Hannover sollen künftig Elektrofahrzeuge fertigen. Gemeinsam mit Zwickau werden sie den größten Produktionsverbund für Elektroautos in Europa bilden.

In China entstehen in Anting/Shanghai und Foshan zwei weitere MEB-Werke, die 2020 die Produktion aufnehmen werden. Zudem sind Dresden und Mlada Boleslav als europäische Elektro-Standorte vorgesehen. Dazu investiert der Volkswagen Konzern zur Erweiterung seiner Produktionskapazitäten 690 Mio. Euro in den Standort Chattanooga in den USA. Insgesamt wird Volkswagen damit bis 2022 über acht Werke für die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge verfügen.

Volkswagen produziert E-Autos auf drei Kontinenten

Wann schaffen Elektroautos den Durchbruch?

Volkswagen hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Elektromobilität soll für Millionen Menschen erschwinglich sein. Die ersten Modelle der ID. Familie werden ab 2020 erhältlich sein, schnell sollen weitere folgen. Sie werden das Potenzial von E-Fahrzeugen bei Reichweite, Platzangebot und Dynamik maximal ausschöpfen – und Elektromobilität zu günstigen Preisen bieten. Eine Schlüsselrolle spielen bei dieser großen E-Offensive drei Technologiefelder: Erstens eine solide Ladeinfrastruktur auch auf längeren Strecken. Zweitens eine einzigartige Produktionsplattform, auf der E-Autos zu wettbewerbsfähigen Preisen hergestellt werden können. Und drittens ein neu entwickeltes Batteriesystem, das skalierbare Reichweiten für unterschiedliche Kunden- und Fahrprofile ermöglicht.

Preiswerte E-Mobilität: So klappt es!

Wie stellt Volkswagen eine breite Ladeinfrastruktur sicher?

Eine funktionierende Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel, um Vertrauen bei den Kunden zu schaffen und der E-Mobilität zu einem schnellen Durchbruch zu verhelfen. Dafür hat der Volkswagen Konzern das Thema Laden in seine E-Strategie integriert. Er treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur in allen Anwendungsbereichen voran: zu Hause, bei der Arbeit, im öffentlichen Raum und an den Autobahnen. Europaweit baut der Konzern mit Partnern insgesamt 36.000 Ladepunkte bis 2025. Davon allein 11.000 durch die Marke Volkswagen. Sie befinden sich vor allem an den deutschen Volkswagen Standorten, wie zum Beispiel Emden, Kassel oder Zwickau. Und bei den rund 3.000 Volkswagen Händlern. Allein in die Ladestationen an seinen Standorten investiert der Volkswagen Konzern einen dreistelligen Millionenbetrag. Gleichzeitig schafft der Konzern passenden Infrastruktur-Lösungen – zum Beispiel durch die Entwicklung einer mobilen Schnellladesäule oder als Stromanbieter, durch den Kunden CO2-neutralen Volkswagen Strom beziehen können.

Die wichtigsten Antworten rund um das E-Auto und das Laden.

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