Laden am Arbeitsplatz

Volkswagen Sachsen baut Ladeinfrastruktur in Zwickau, Dresden und Chemnitz massiv aus.

e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 14,1 (17-Zoll) - 13,2 (16-Zoll); CO2-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+

Volkswagen Sachsen baut seine Ladeinfra­struktur für Elektrofahrzeuge an den drei Stand­orten Zwickau, Dresden und Chemnitz massiv aus. In Zwickau ist jetzt der 200. Ladepunkt al­ler drei sächsischen Werke in Betrieb genom­men worden. Bis Ende 2020 soll sich die Zahl auf mehr als 400 Ladepunkte verdoppeln. Rund 300 davon werden in einem Jahr am Standort Zwickau, 70 in Dresden und 30 in Chemnitz stehen.

Die größtenteils auf 11 kW Leistung ausgelegten Ladepunkte sind vor allem für Mitarbeiter, Gäste und Kunden von Volkswagen vorgese­hen. Ein Teil wird auch auf öffentlichen Parkflächen rund um die Standorte entstehen. „Mit dem ID.3 startet Volkswagen in die Ära der Elektromobilität. Dazu gehört auch eine adäquate Ladeinfra­struktur. Wir reden nicht nur darüber, sondern werden verstärkt selbst aktiv“, sagt Reinhard de Vries, Ge­schäftsführer Technik und Logistik von Volkswagen Sachsen. „Wir gehen davon aus, dass rund 30 Prozent aller Ladevorgänge am Arbeitsplatz stattfinden. Deshalb ist das Engagement der Unternehmen so wichtig.“ Die 400 geplanten Ladepunkte sind dabei lediglich ein Zwischenziel. Wichtig: Gespeist werden alle Ladesäu­len mit Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt. „Als Automobilhersteller leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Ladeinfrastruktur an allen drei Standorten. Wir fördern damit die nachhaltige Mobilität unserer Beschäftigten. Wir hoffen auch, dass andere Unternehmen in Sachsen unserem Beispiel folgen. Denn das Laden am Arbeitsplatz ist ein Schlüssel zum Durchbruch der Elektromobilität“, so de Vries weiter.

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