Dresdens Weg zur Smart City

Effizienter, technologisch fortschrittlicher, ökologischer und sozial inklusiver: In der Vision von der Smart City Dresden kommuniziert alles mit allem. Mit dem Ziel, das Leben der Einwohner besser zu machen.

Wenn sich überquellende Mülleimer automatisch bei der Stadtreinigung melden. Wenn Navigationssysteme Staus erkennen und für ihre Besitzer dynamisch eine neue Route berechnen. Oder wenn Fotovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden zur Energieversorgung der Stadt beitragen. Dann spricht man von einer Smart City.

Dresden entwickelt sich zu einem Vorreiter vernetzter Städte in Deutschland. Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Ziel, den Verkehr der Landeshauptstadt sauberer, leiser, komfortabler und sicherer zu machen. Daran arbeiten Volkswagen Sachsen und öffentliche Einrichtungen, indem sie beispielsweise gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorantreiben und die Förderung von qualifiziertem Nachwuchs unterstützen. Dresden soll so zu einer Modellstadt für Elektromobilität, Digitalisierung und innovatives Fuhrpark-Management werden. Und die Gläserne Manufaktur von Volkswagen nimmt als „Center of Future Mobility“ dabei eine zentrale Rolle ein.

Erste Erfolge sind bereits sichtbar: Seit August 2017 gibt es den Startup-Inkubator in der Gläsernen Manufaktur. Darin unterstützt Volkswagen gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der sächsischen Landeshauptstadt Dresden junge Startups aus den Zukunftsfeldern Fuhrparkmanagement, Carsharing, Concierge und Navigation-/Park Services sowie Smart Home Services.

Die Gläserne Manufaktur ist aber nicht nur ein Ausstellungs- und Erlebnisort für die Mobilität der Zukunft. Auf dem Gelände entstehen immer mehr Mobilitätsangebote, die den Verkehr in Dresden einfacher und nachhaltiger machen.

  • Bereits installiert ist Dresdens größte Ladestation für Elektroautos.
  • Fahrradfahrer können ihre e-Bikes aufladen.
  • An der Gläsernen Manufaktur können e-Probefahrten gemacht und Autos über unser Partnerunternehmen Carl und Carla gemietet werden. Weitere Kooperationen mit Carsharing-Anbietern sind in Planung.
  • In Zukunft sind Angebote zum e-Bike-Verleih und zu normalen Leihfahrrädern geplant.
Schneller durch die Stadt und zum freien Parkplatz

Ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Smart City ist die App UMA Navigation. Sie entstand in einer Kooperation zwischen Volkswagen Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden und wurde von der Wolfsburg AG entwickelt. Die App ist speziell auf Dresden zugeschnitten, prüft in kurzen Abständen die aktuelle Verkehrslage und berücksichtigt zugleich historische Verkehrsdaten. Der Clou: In Kombination mit einem schwarmintelligenten Algorithmus, der die Routen der Nutzer – selbstverständlich anonym – aufeinander abstimmt, wird das Verkehrsaufkommen auf der gewählten Strecke verringert.

Industrie und Forschung arbeiten zusammen

Dresden hat dank seiner innovationsfreudigen Technologielandschaft auch in anderen Bereichen großes Potenzial als Smart City. So hat sich beispielsweise vor 18 Jahren der Interessenverband Silicon Saxony gegründet, in dem sich Unternehmen der sächsischen Mikroelektronik-, Halbleiter- und Photovoltaikindustrie mit der Landeshauptstadt Dresden und Forschungseinrichtungen wie der Technischen Universität und dem Fraunhofer-Institut zusammengeschlossen haben. Einige der aktuellen Ziele des Verbands sind es, Lösungen rund um zukünftige Herausforderungen wie den demografischen Wandel, den Klimawandel und die Energiewende zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran. Und die Vision der smarten Stadt nimmt immer deutlicher Gestalt an.

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