e-Golf: Pendeln ohne Probleme

Nur über den e-Golf* zu reden, reichte Volkswagen-Mitarbeiterin Katrin Feicke nicht aus. Sie wollte das elektrische Lebensgefühl auch selbst spüren.

Ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen

Nur über den e-Golf* zu reden, reichte Volkswagen-Mitarbeiterin Katrin Feicke nicht aus. Sie wollte das elektrische Lebensgefühl auch selbst spüren. In Alltags- und Extremsituationen testet sie das Auto. 

Katrin Feicke (56) wollte es wissen. Im Juni vergangenen Jahres hat sich die Marketing-Mitarbeiterin der Gläsernen Manufaktur in Dresden ganz bewusst einen e-Golf* zugelegt. „Ich wollte nicht über etwas reden, das ich nicht ausprobiert habe“, sagt sie. Eine Rolle spielten dabei auch Vorurteile von Freunden und Bekannten, die ihr häufig begegnet sind. „Viele haben gesagt: So ein Elektroauto ist ja schön und gut, aber was machst du denn, wenn du mal im Stau stecken bleibst?“ Einige hätten auch Sorge gehabt, ob das Auto mit dem Winter klarkommt, erinnert sich Katrin Feicke. Sie selbst grübelte nicht, sondern brachte den Leasingvertrag für das Fahrzeug unter Dach und Fach. „Ich habe von Anfang an eine Faszination für den e-Golf* gehabt und war überzeugt, dass er die Herausforderungen meistert.“ Da sie in Chemnitz wohnt und jeden Tag zur Arbeit nach Dresden pendelt, hat sie den e-Golf* bereits auf Herz und Nieren getestet. 

Schreckgespenst: Stau und Winter

„Er ist wirklich ein treuer Begleiter. Ich konnte mich bisher immer auf ihn verlassen“, sagt sie. Und mit „immer“ meint Katrin Feicke tatsächlich auch „immer“. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie bei jeder Witterung war er stets einsatzbereit. „All die Situationen, vor denen andere Angst hatten, habe ich schon durch. Ich habe mehrfach im Stau gestanden und einen intensiven Winter mitgemacht“, sagt sie und fügt an: „Das hat gut funktioniert. Man lernt schnell, wie man am ökonomischsten fährt.“ Dennoch sei ähnlich wie bei jedem anderen Auto klar, dass der Verbrauch bei Steigungen oder ungemütlichem Winterwetter höher sei. Dies müsse man einkalkulieren. Für ihre Anforderungen sei das Fahrzeug jedenfalls ideal, so die Pendlerin. Tag für Tag setzt sie sich gegen 6.45 Uhr hinein und kommt eine Stunde später in der Gläsernen Manufaktur an. Dort steuert sie in der Tiefgarage die eigens dafür eingerichteten Ladepunkte an und lässt ihr Fahrzeug während der Arbeitszeit aufladen. „Das ist praktisch. Ich gehe arbeiten und kann später mit einem vollgetankten Auto wieder nach Hause fahren“, sagt Katrin Feicke.

Sieben Fahrzeuge können einen Ladepunkt nutzen

Als eingefleischte e-Golf-Fahrerin durfte sie jetzt als erstes einen der drei neuen Ladepunkte des Startups ChargeX ausprobieren. Die Firma gehörte der zweiten Klasse des Future Mobility Incubators an und hat für ihr Produkt gerade die CE-Zertifizierung erhalten. Das Prinzip gleicht einer Mehrfachsteckdose. Sieben Fahrzeuge können dadurch an einen herkömmlichen Ladepunkt gleichzeitig angeschlossen werden. Allerdings sorgt ein intelligentes Lastmanagement dafür, dass sie nicht parallel geladen werden. „Wir haben einen Algorithmus entwickelt, der sich merkt, welche Strecken die Autos fahren. Mit Hilfe dieser Informationen werden sie nach dem jeweiligen Bedarf geladen“, erklärt ChargeX-Gründer Tobias Wagner (25), der im Rahmen eines Pilotprojektes 40 Ladepunkte bei Dresdner Unternehmen einrichten will. Katrin Feicke überzeugt dieses Prinzip. „Wenn bei uns im Haus immer mehr Mitarbeiter ein Elektroauto haben, ist das eine gute Sache. Normalerweise müsste ja jemand von einem Ladepunkt wegfahren, wenn er mit dem Laden fertig ist. Durch das intelligente System entfällt dies.“

Erfolgsgeschichten wie diese will Volkswagen auch in Zukunft schreiben. „Mit dem konsequenten Ausbau der E-Ladeinfrastruktur für unsere Beschäftigten sind wir Vorreiter beim Thema Laden am Arbeitsplatz“, sagt Kai Siedlatzek, Geschäftsführer Finanzen und Controlling bei Volkswagen Sachsen. Zudem beweise der Einsatz des Produktes von ChargeX den Erfolg des Inkubator-Programms. 

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*e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 14,1 (17-Zoll) - 13,2 (16-Zoll); CO2-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+