Trauzeuge für das eigene Auto.

Die Gläserne Manufaktur bietet e-Golf* Kunden die Möglichkeit, die Fertigung ihres Autos am Ort seiner Entstehung hautnah mitzuerleben. Unser Kunde Sven Zeuke hat das Angebot angenommen. Die Hochzeit, bei der Schrauben vollautomatisch Antriebsstrang und Fahrgestell vereinen, durfte er sogar selbst auslösen. Nicht ganz so romantisch wie im echten Leben, aber doch aufregend. Wir haben ihn dabei begleitet.

Sven Zeuke (l.) und Ronny Freudenberg (r.) inspizieren die Karosserie eines e-Golf*.

Sven Zeuke will wissen, wie der e-Golf* entsteht. Nicht als Entscheidungshilfe für den Kauf. Das Urteil hat der 49-Jährige schon längst gefällt. Sein e-Golf* – gekauft. Mit dem Erlebnispaket „Fertigungsbegleitung e-Golf*“ bietet die Gläserne Manufaktur Kunden wie Sven Zeuke nun die Möglichkeit, die Fertigung ihres Elektroautos selbst mitzuerleben – und unter fachmännischer Anleitung auch mal mitzuschrauben. Der 49-Jährige kennt sich aus, ist gelernter Industrieelektroniker und Verfahrenstechniker.

Produktexperte Ronny Freudenberg begrüßt den Rheinländer, der die Begegnung mit seinem zukünftigen Fahrzeug kaum erwarten kann: „Ich sehe gleich zum ersten Mal die Farbe, die ich mir ausgesucht habe“, sagt Sven Zeuke. Gespannt ist er vor allem auf die Hochzeit, wenn Antriebsstrang und Karosserie sich sozusagen vermählen. Die Führung beginnt. In der Produktionshalle schrauben die Monteure Fahrzeugteile zusammen, die von führerlosen Transportern geliefert werden. Karosserien in Greifarmen schweben über dem Parkettboden aus kanadischem Ahorn und warten bis sie an der Reihe sind. Die Monteure fertigen hier täglich 72 Fahrzeuge. 13.735 e-Golf* haben sie im vergangenen Jahr produziert – ein neuer Produktionsrekord.

Sven Zeuke ist an der ersten Station des Tages angekommen und steht endlich vor seinem e-Golf*. Die Farbe Atlantik Blue Metallic gefällt ihm. Ein Hebezeug bringt die Instrumententafel in Position. Er schraubt sie unter Anleitung in seine Karosserie. Fertig. Anschließend darf er das Hebezeug mit dem Joystick zurückführen.

Zeuke darf sogar den Startknopf drücken. Vollautomatisch wird der Antriebsstrang mit dem Fahrgestell verschraubt. Nachdem 30 Schrauben angebracht worden sind, läuft das Band weiter und die nächsten zehn Schrauben kommen hinzu. Antriebsstrang und Fahrgestell sind nun mit 40 Schrauben für immer vereint.

Vorfreude auf das Wiedersehen

Der Tag neigt sich dem Ende. An der letzten Station darf Sven Zeuke das Kühlerschutzgitter selbst anschrauben. „Es bildet mit dem Logo ein Teil des Gesichts vom e-Golf“, sagt Ronny Freudenberg. Nach zweimal schrauben ist alles getan, das Kühlerschutzgitter nun fest an seinem e-Golf*. Sven Zeuke streicht achtsam mit der Hand über das Volkswagen Logo.

Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Fertigung begutachtet Sven Zeuke seine Arbeit am Kühlerschutzgitter.

Das Elektroauto lohnt sich für Zeuke. Er hat eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach, möchte nicht abhängig von Energiepreisen sein. „Was gibt es besseres, als die eigene, überschüssige Energie für das Auto zu nutzen?“, sagt er. Zeuke ist begeistert von seinem neuen e-Golf* und beeindruckt von der Manufaktur. „Es ist eine Bindung entstanden“, sagt er. In zwei bis drei Wochen gibt es ein Wiedersehen. Dann wird er mit diesem e-Golf* vom Hof seines Händlers fahren.

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*e-Golf: Strom Kraftstoffverbrauch kombiniert 13,8 - 12,9 kWh/100 km - Strom CO2 Emissionen kombiniert 0 g/km - Effizienzklasse A+