Fertigung - Faszination Automobilbau
 

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Faszination Automobilbau

Das Besondere an der Fertigung des Phaeton ist nicht nur die Tatsache, dass hier Handwerkskunst aus nächster Nähe erlebbar ist.

Es ist vor allem die Atmosphäre der Ruhe und Klarheit, die diese erst möglich macht und die eher an einen Operationssaal erinnert. Hier agieren Monteure in weißen Overalls. Mit Handschuhen montieren sie Fahrzeugteile, die in Warenkörben auf einem fahrerlosen Transportsystem über das Parkett gleiten.

 

Lautlos bewegen sich die Karossen auf schuppenartigen Bändern durch die einzelnen Fertigungsabschnitte. Auf jeder Schuppe befindet sich ein Dreh-Hubtisch, der die Karosse in verschiedene Positionen und Höhen bewegen kann. Auch den Weg von einer Ebene zur anderen und durch weitere Fertigungsabschnitte legt der Phaeton völlig lautlos zurück - in den Greifarmen der Elektrohängebahn. Auf Knopfdruck lässt sich das Fahrzeug in die gewünschte Position bringen – ergonomisch zum Vorteil der Menschen, die konzentriert und mit hoher Präzision an den Fahrzeugen arbeiten.

 

Nur dort, wo es den Menschen entlastet, wie zum Beispiel bei der Scheibenmontage oder beim Einbau der Reserveradmulde, kommen Roboter zum Einsatz. Ein beeindruckender Akt der Präzision und Ingenieurskunst ist die Hochzeit, jener Schritt in der Montage eines Fahrzeuges, bei dem Fahrwerk und Karosserie aufeinander treffen. Kunden und Interessenten können – mit einem weißen Kittel bekleidet - dieses Schauspiel hautnah miterleben. Besuchern eröffnet sich das Erlebnis der Fertigung vom Nockenturm aus – mit Blick auf vorbeischwebende Karossen und das Schuppenband.

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